Nationale Präventionsstrategie

Die gesetzliche Unfall-, Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung verfolgen mit der nationalen Präventionsstrategie das gemeinsame Ziel, die Prävention und Gesundheitsförderung in den Lebens- und Arbeitswelten zu stärken und ihre jeweiligen Aktivitäten besser aufeinander abzustimmen. In der Nationalen Präventionskonferenz (NPK) werden mit der Entwicklung und Fortschreibung der Bundesrahmenempfehlungen (BRE) die Grundlagen dafür geschaffen, und alle 4 Jahre wird ein Präventionsbericht erstellt. Dabei wird die NPK im Rahmen des jährlich stattfindenden Präventionsforums von einer breiten Fachöffentlichkeit beraten.

Neben den übergeordneten Zielen der nationalen Präventionsstrategie "gesund aufwachsen", "gesund leben und arbeiten" und "gesund im Alter" verfolgen die Träger der NPK das Ziel, Sicherheit, Gesundheit und Gesundheitsförderung systematisch in die Strukturen und Prozesse von Lebenswelten zu integrieren.

In Abstimmung mit den Zielen der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) werden von den Trägern der NPK auch gemeinsame arbeitsweltbezogene Ziele verfolgt. Diese sind im Zeitraum 2019-2024 die Ziele "Schutz und Stärkung des Muskel-Skelett-Systems" und "Schutz und Stärkung der psychischen Gesundheit".

Die Umsetzung der nationalen Präventionsstrategie erfolgt auf Länderebene. In allen Ländern haben die Sozialversicherungsträger gemeinsam mit den Ländern Landesrahmenvereinbarungen (LRV) abgeschlossen. Darin sind u.a. gemeinsame und einheitlich zu verfolgende Ziele und Handlungsfelder sowie die Koordinierung von Leistungen zwischen den Beteiligten festgelegt.

Die DGUV-Landesverbände vertreten die Unfallversicherungsträger in den Gremien der LRV, koordinieren Aktivitäten auf Landesebene innerhalb der gesetzlichen Unfallversicherung und unterstützen Krankenkassen und Rentenversicherungsträger bei der Suche nach einem passenden Kooperationspartner aus der Unfallversicherung.

Ansprechperson

Angela Knoll
Abteilung Sicherheit und Gesundheit (SiGe)
Referat "Arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren"
Tel.: +49 30 13001-4529

Weitere Informationen

Downloads

  • Bundesrahmenempfehlungen
  • Präventionsbericht
  • Präventionsforum
  • Landesrahmenvereinbarungen