27.03.2025
Eine virtuelle Sicherheitsunterweisung kann die klassische Wissensvermittlung ergänzen. (Foto: Volker Lannert / DGUV)
Arbeiten an elektrischen Anlagen, Nutzung von Maschinen oder Abläufe in Notfällen - in einer virtuellen Realität (VR) lässt sich das wirklichkeitsnah trainieren, von der Auswahl der Ausrüstung bis hin zu den einzelnen Handgriffen. Welche Möglichkeiten VR für die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz bietet, ist Thema eines Beitrags der neuen Ausgabe von Arbeit & Gesundheit.
Simulierte Unfälle in der virtuellen Welt haben keine realen Folgen. Folglich können etwa mit VR-Brillen Situationen, Fertigkeiten oder Techniken mit deutlich reduziertem Verletzungsrisiko durchgespielt und gelernt werden. Außerdem lässt sich die Technik online, also ortsunabhängig nutzen. In Betrieben mit verschiedenen Niederlassungen können sich Beschäftigte von unterschiedlichen Standorten aus gemeinsam in der virtuellen Welt treffen. Auch sind die Trainings zeitlich flexibel nutzbar. In Schulungen, die alle für sich absolvieren, braucht es nicht einen gemeinsamen Termin, wie es bei einer Präsenzschulung der Fall wäre.
Die Qualität der Darstellung in VR ist mittlerweile so gut, dass sich auch Details erfassen lassen. Betrachtende können sich dadurch recht frei bewegen und Handgriffe üben. Dabei ist das akustische Feedback schon sehr nahe am realen Erlebnis. Andere Sinne wie Riechen oder Wärmeempfinden sind in VR jedoch noch eingeschränkt.
Eine virtuelle Sicherheitsunterweisung soll die klassische Wissensvermittlung nicht ersetzen. Das gilt insbesondere für praktische Übungen mit persönlicher Schutzausrüstung oder in Erste-Hilfe-Kursen. Virtuelle Trainings können jedoch eine sinnvolle Ergänzung zu Unterweisungen sein, etwa zur Lernkontrolle. Übungen in digitalem Umfeld lassen sich zudem beliebig oft wiederholen, wodurch der Trainingseffekt erhöht wird.
Dieser und weitere Beiträge sind Teil der neuen Ausgabe von Arbeit & Gesundheit.
"Arbeit & Gesundheit - Das Magazin für Sicherheitsbeauftragte" bietet speziell auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnittene Informationen und nützliche Tipps für den Arbeitsalltag. Berufsgenossenschaften und Unfallkassen verschicken die Zeitschrift kostenfrei an die bei ihnen versicherten Unternehmen. Die auflagenstärkste Präventionszeitschrift der gesetzlichen Unfallversicherung erscheint sechsmal im Jahr.
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