Technische Schutzmaßnahmen, Raumklima, Innenraumarbeitsplätze

Schmelztiegelabsaugung

Schmelztiegelabsaugung
Bild: Thyssen Krupp HiServ

Das Referat "Technische Schutzmaßnahmen, Raumklima, Innenraumarbeitsplätze" der Abteilung Gefahrstoffe: Umgang - Schutzmaßnahmen unterstützt die Unfallversicherungsträger bei Ihrer Arbeit in Unternehmen und Betrieben. Schwerpunkte der Arbeit des Referats sind:

  • Gefahrstoffexposition
    Die Exposition von Beschäftigten gegenüber Gefahrstoffen (z. B. Schweißrauch, Kühlschmierstoffe) werden durch Untersuchungen an betrieblichen Arbeitsplätzen im Rahmen der Prävention ermittelt und technische Schutzmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Freisetzen und Entfernen von Gefahrstoffen empfohlen.
  • Klima
    Beratungen und Untersuchungen des Klimas im Bereich von Kältearbeitsplätzen, der thermischen Behaglichkeit, Hitzearbeitsplätzen und Arbeiten im Freien werden durchgeführt.
  • Innenraumarbeitsplätze
    Die Bewertung von Innenraumarbeitsplätzen umfasst die Untersuchung von Innenraumarbeitsplätzen mit Blick auf Raumklima, Innenraumschadstoffe, Gerüche und Lüftung. Die Vorgehensempfehlung „Innenraumarbeitsplätze – Ermittlungen zum Arbeitsumfeld“ unterstützt die Bearbeitung von Beschwerdefällen.

Entsorgung von Asbestplatten auf dem Dach

Tätigkeiten mit Gefahrstoffen, hier Asbest
Bild: Adobe Stock, LianeM

  • Asbestexposition
    Standardisierte Arbeitsverfahren für Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten (ASI) an Einrichtungen, bei denen asbesthaltige Materialien eingesetzt wurden, werden auf ihre Eignung als emissionsarme Verfahren nach TRGS 519 geprüft und in der DGUV Information 201-012 veröffentlicht.
  • Lüftungstechnische Anlagen in Unternehmen und Betrieben
    Vorhandene lüftungstechnische Anlagen werden hinsichtlich ihrer Qualität zur Expositionsminderung von Gefahrstoffen und von raumklimatischen Eigenschaften bewertet und es werden Hinweise zur Optimierung gegeben. Bei Neuanschaffungen von Lüftungssystemen können auch im Vorfeld Beratungen erfolgen.
  • Forschung und Entwicklung
    Zur Optimierung von Maßnahmen zur Expositionsminderung werden modellhafte Untersuchungen durchgeführt. Ebenso werden spezifische Maßnahmenkonzepte zur Expositionsminderung entwickelt, z. B. bei Tätigkeiten mit Kühlschmierstoffen oder Formaldehydbelastung im anatomischen Praktikum.
    Darüber hinaus beteiligt sich das Referat an externen Forschungsprojekten, z. B. zur Geruchsbewertung von Bauprodukten, an der Erarbeitung von UV- und staatlichen Regelwerken sowie an Normungsvorhaben.

Letzte Publikationen

Weiterführende Literatur

Ansprechperson

Dr. Simone Peters

Gefahrstoffe: Umgang - Schutzmaßnahmen

Tel: +49 30 13001-3320
Fax: +49 30 13001-38001