• Haendewaschen mit viel Schaum an einem Handwaschbecken

Klinisch-experimentelle Evaluation der Wirksamkeit und des Irritationspotenzials von Hautschutzmitteln mit reinigungserleichternder Wirkung

Projektkürzel: IPA-212-EVA-Haut-Wash

Laufzeit: 06/2026 – 12/2027

Deskriptoren: Arbeitsbedingte Erkrankungen, Gefahrstoffe

Ziel

Das Projekt untersucht die Wirksamkeit und Hautverträglichkeit spezieller Hautschutzmittel, die die spätere Hautreinigung erleichtern sollen. Dabei werden sowohl die reinigungserleichternde Wirkung, als auch die Wirkung auf die Hautbarriere wissenschaftlich bewertet.

Ausgangssituation

Bei bestimmten Tätigkeiten können Schutzhandschuhe nicht eingesetzt werden, sodass spezielle Hautschutzmittel zur Erleichterung der Hautreinigung von Herstellern empfohlen werden. Allerdings fehlen bislang unabhängige wissenschaftliche Nachweise sowohl für deren tatsächliche Wirksamkeit als auch für mögliche Hautrisiken durch die enthaltenen Emulgatoren und Tenside. Die Ergebnisse des Projekts sollen eine evidenzbasierte Beratung in der Hautprävention ermöglichen, potenzielle Gesundheitsrisiken bewerten und bestehende Präventionsstandards der gesetzlichen Unfallversicherung ergänzen.

Studieninstrumente

In der Studie sollen die validierten Methoden aus den DGUV-Forschungsprojekten FP 275 zur Prüfung der Wirksamkeit von Hautschutzmitteln undFP 276 zur Prüfung der Wirksamkeit und des Irritationspotenzials eines Hautreinigungsmittels genutzt und weiterentwickelt werden.

Dazu werden in randomisierten, verblindeten Irritationsmodellen die Reaktionen von Probandinnen und Probanden auf marktführende Hautschutzmittel mit reinigungserleichternder Wirkung analysiert. Erfasst werden frühe Veränderungen der Hautbarriere sowie Entzündungsreaktionen unter standardisierten Laborbedingungen mithilfe klinischer und nicht-invasiver hautphysiologischer Messverfahren.

Ansprechpersonen

Projektkoordination:
Prof. Dr. J. Krabbe

Projektleitung:
Dr. M. Gina