DGUV Test Mängelerfassung 2025: Zwei Drittel der geprüften Produkte mit Mängeln

02.03.2026

Image

Bild vergrößern

DGUV Test Mängelerfassung 2025 Grafik: DGUV

Die aktuelle Mängelerfassung 2025 macht deutlich, wie zentral Prüfungen und Zertifizierungen für die Sicherheit von Produkten sind. Die Auswertung der Mängelerfassung 2025 ergab, dass 66 Prozent der getesteten Produkte bei der Erstprüfung Sicherheitsmängel aufwiesen. Besonders gravierend: 11 Prozent dieser Defizite stuften die Prüfstellen als schwerwiegend ein – mit potenziell irreversiblen Verletzungsrisiken oder sogar tödlichen Folgen. Insgesamt stellten die DGUV Test Prüf- und Zertifizierungsstellen bei 178 Prüfungen 695 Mängel fest.

Bestandskunden mit besseren Ergebnissen bei Erstprüfungen

Während bei Neukunden etwa 20 Prozent der Produkte bei der Erstprüfung keine Beanstandungen hatten, war der Anteil der mängelfreien Produkte bei Bestandskunden mit 44 Prozent mehr als doppelt so hoch. Die Daten legen nahe, dass regelmäßige Prüfungen und die damit verbundene Erfahrung der Hersteller messbar zur Produktsicherheit beitragen.

Prävention durch unabhängige Produktprüfung

Viele Hersteller lassen ihre Produkte, häufig Maschinen oder persönliche Schutzausrüstungen, unabhängig prüfen, um sicherzustellen, dass sie keine Sicherheits- oder Gesundheitsrisiken verursachen.

Der Prüf- und Zertifizierungsprozess trägt darüber hinaus wesentlich zur Weiterentwicklung der Herstellerkompetenz bei. Das hierbei gewonnene Know-how fließt in die Optimierung bestehender und die Entwicklung neuer Produkte ein.

Jedes geprüfte und zertifizierte Produkt erhöht somit die Sicherheit am Arbeitsplatz. Daher ist es wichtig, dass Hersteller nicht nur verpflichtende Prüfungen durchführen lassen, sondern auch die Möglichkeit freiwilliger Prüfungen durch DGUV Test nutzen. Die aktuelle Mängelerfassung 2025 veranschaulicht, wie zentral unabhängige Prüfungen und Zertifizierungen für die Produktsicherheit sind.